
Gewerkschaftsproteste gegen Sparpläne in der Autobranche helfen nicht. Die Verlagerung von Autoproduktion aus Deutschland ist längst im Gange und kostet Beschäftigungschancen. Zuletzt wurde die Produktion des Volkswagen Passat von Emden nach Tschechien zu Škoda verlegt. Der traditionelle Volkswagen Transporter, ehemals in Hannover gebaut, wird nun in einer Ford-Fabrik in der Türkei hergestellt. Für die ehemals in Wolfsburg produzierten erhöhten Golf-Modelle, zuletzt unter dem Namen Sportsvan, gibt es einen Nachfolger aus Portugal, den T-Roc. Er nimmt in der Absatzstatistik die Position des zweitwichtigsten Volkswagens auf dem deutschen Markt ein.
Im chinesischen Zhengzhou arbeiten die Menschen in zwei der größten Fabriken der Welt – zu niedrigen Löhnen, mit langen Schichten und politischer Kontrolle. Nun breitet sich das Modell weltweit aus. Das stellt Deutschland vor große Herausforderungen.
Vor den Sozialgerichten vertreten sich viele Menschen selbst, ganz ohne Anwalt. Richtig freiwillig geschieht das wohl oft nicht. Es gibt immer weniger Juristen, die solche Fälle übernehmen.
Städte gehen verstärkt gegen überhöhte Mieten vor. Mietern kann das viel Geld bringen.
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