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Marktbericht: Nahost-Hoffnung könnte Börsen antreiben

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Die Hoffnung auf eine Waffenruhe im Nahen Osten steigt, nachdem bekannt wurde, dass Vermittler dem Iran einen zehntägigen Waffenstillstand vorgeschlagen haben. Der Ölpreis entfernte sich von seinem Einmonatshoch. Der deutsche Leitindex dürfte heute nahezu unverändert in den Tag starten: Der Broker IG taxiert den DAX zur Stunde bei 24.832 Punkten. Nach seinen jüngsten Verlusten hatte sich der DAX gestern bereits stabilisiert und schloss 0,1 Prozent höher bei 24.846 Punkten. Ölpreise gehen leicht zurück Börsianer sprachen von vagen Hinweisen auf eine Entspannung im Nahen Osten. Allerdings bleibt die Lage dort unübersichtlich. So war in einem Medienbericht vom Vorschlag einer erneuten Waffenruhe die Rede. Andererseits hatten die Huthi-Rebellen im Jemen, die vom Iran unterstützt werden, dem benachbarten Saudi-Arabien mit Angriffen auf den Ölhandel über den Seeweg gedroht. Der Ölpreis entfernte sich von seinem Einmonatshoch, nachdem der Vorschlag über einen Waffenstillstand bekannt wurde. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 0,5 Prozent auf 88,81 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 0,3 Prozent schwächer bei 82,98 Dollar. Asiatische Börsen im Plus Die Hoffnung auf eine Entspannung im Nahen Osten hat den asiatischen Aktienmärkten am Dienstag Auftrieb gegeben. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,3 Prozent. Der japanische Nikkei-Index legte um mehr als ein Prozent zu. Warten auf Quartalszahlen Zurückhaltung vor wichtigen Firmenbilanzen haben die Wall Street am Montag ins Minus gedrückt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,6 Prozent tiefer auf 51.839 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,2 Prozent auf 7.443 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor minimal auf 25.508 Punkte. Die Anleger warten in dieser Woche gespannt auf die anstehenden Quartalszahlen von US-Technologiekonzernen wie Alphabet und Intel, die als Test für den KI-Boom gelten. "Alle warten darauf, dass die Berichtssaison richtig in Gang kommt", sagte Peter Tuz, Präsident der Vermögensverwaltung Chase Investment Counsel. Nach den Banken in der Vorwoche rücken nun die Tech-Riesen in den Fokus. Analysten rechnen LSEG-Daten zufolge für das zweite Quartal mit einem Gewinnwachstum der S&P-500-Unternehmen von 26 Prozent im Jahresvergleich. US-Richterin legt Warner-Übernahme auf Eis Nach der Klage von zwölf US-Bundesstaaten wird die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Bros durch den Konkurrenten Paramount für zunächst zwei Wochen per Gerichtsbeschluss ausgesetzt. Aus Sicht der Richterin konnten die Bundesstaaten zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten – was eine zeitweise Aussetzung der Fusion rechtfertige. Die US-Regierung hatte zuvor den Milliardendeal ohne Auflagen genehmigt.


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Originally published by Tagesschau tagesschau.de
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