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Iran-Krieg: Seeblockade im Roten Meer – drohen nun weitere Engpässe?

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Iran-Krieg: Seeblockade im Roten Meer – drohen nun weitere Engpässe?

Düsseldorf. Am Montag haben die Huthi-Rebellen aus dem Jemen eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien im Roten Meer angekündigt. Damit droht die Schifffahrt nach der Straße von Hormus auch in einer zweiten Meerenge einzubrechen.

Die Blockade trete mit sofortiger Wirkung in Kraft, verkündete Jahja Sari, ein Sprecher der Huthis, in einer Videobotschaft, nachdem sich die beiden Länder zuletzt gegenseitig angegriffen hatten. „Wir werden auf jede Blockade mit einer Blockade antworten und auf jede Eskalation mit Eskalation reagieren“, sagte er.

Am Dienstag haben die Rebellen eine E-Mail an mehrere Reedereien verschickt. Sie warnten davor, saudiarabische Häfen zu nutzen. Schiffen sei es untersagt, dort Fracht zu laden oder zu löschen, hieß es in einer E-Mail. Daraufhin sind zwei mit saudiarabischem Rohöl für China und Indien beladene Tanker im Roten Meer umgedreht und haben stattdessen Kurs auf den Suezkanal im Norden des Roten Meeres genommen.

Die Huthis begründeten die Blockade des Roten Meeres mit der seit Jahren andauernden „ungerechten und erdrückenden Belagerung“ des Jemen durch Saudi-Arabien. Auch über das „Verbot der Schifffahrt“ für Saudi-Arabien hinaus seien die Huthis „vollständig bereit für alle Optionen“, sagte Sari.


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HA
Originally published by Handelsblatt handelsblatt.com
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