
Die Fitnessuhr am Handgelenk hat das Potential, den Tag zu versauen. Sie meldet schon nach dem Aufstehen: Der Schlaf war schlecht. Mal wieder. Die Tiefschlafphasen zu kurz, die Regeneration unzureichend. Kein guter Morgen. Das sagen zumindest die Daten. Das Fünkchen Energie, das unmittelbar nach dem Aufwachen da war, ist erloschen. Wenn die Uhr sagt, der Körper ist nicht erholt, dann ist er nicht erholt. Basta. Für das anstehende Lauftraining ist das keine gute Voraussetzung. Die Strecke durch den dichten Wald vermeidet der ambitionierte Freizeitsportler ohnehin schon seit Wochen. Seit die Blätter der Bäume wieder dicht wachsen, verliert die Uhr immer wieder ihr GPS-Signal und zeichnet die gelaufenen Meter nicht korrekt auf. Der Wald ist seither Tabu.
Als erster Triathlet schafft Lothar Leder 1996 einen Ironman unter acht Stunden. Ohne Uhr, ohne Pulsmesser – dafür mit einem Rennrad, auf das sich heute kein Hobbysportler mehr setzen würde.
Beim Frankfurt City Triathlon sind auch Breitensportler willkommen. Unter den Teilnehmern ist ein Siebzigjähriger mit einem 450-Euro-Fahrrad.
Triathlon? Kann im Prinzip jeder, sagt Dan Lorang, Trainer von Jan Frodeno, dem mehrfachen Weltmeister und Superstar auf der Langstrecke. Hier gibt er Tipps für die richtige Vorbereitung und Ausrüstung.
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