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+++ Iran-Krieg +++: Zehnte Angriffsnacht: USA beenden neue Luftangriffe auf den Iran

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+++ Iran-Krieg +++: Zehnte Angriffsnacht: USA beenden neue Luftangriffe auf den Iran

Die USA griffen in der inzwischen zehnten Nacht in Folge Ziele der Islamischen Republik an. Teheran hatte zuvor Vergeltungsschläge gegen Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region ausgeführt.

Die Nachrichtenagentur Fars meldete mehrere Explosionen im Bereich der Insel Gheschm in der Straße von Hormus sowie bei der Großstadt Bandar Abbas. Das US-Militär greift nach eigenen Angaben in der nunmehr zehnten Nacht in Folge an.

Erst am Vortag war vor der Küste des Omans ein Schiff angegriffen worden und in Brand geraten. Der Iran verlangt, dass Schiffe eine Route entlang der eigenen Küste nehmen.

Die Führung in Teheran hatte zuvor wiederholt erklärt, nur die vom Iran vorgegebene Route durch die Straße von Hormus sei sicher. Der Streit um die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Meerenge und die Frage, wie die Durchfahrt geregelt wird, ist der wesentliche Grund, warum der Krieg zwischen den USA und dem Iran derzeit wieder eskaliert. 

Das israelische Militär startet nach eigenen Angaben in Zusammenarbeit mit US- und libanesischen Streitkräften ein Pilotprojekt für Sicherheitszonen im Südlibanon. Dies sei ein Schritt zur Wiederherstellung der staatlichen Autorität des Libanon in dem Gebiet, erklärt ein US-Regierungsvertreter. Die Einrichtung der Zonen ist Teil eines von den USA vermittelten Abkommens, das die Entwaffnung der vom Iran unterstützten Hisbollah, den Abzug der israelischen Truppen und die Stationierung libanesischer Soldaten vorsieht.

Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition kündigt eine entschlossene Reaktion auf die Drohungen der jemenitischen Huthi-Rebellen gegen Handelsschiffe an. Dies sei eine eklatante Verletzung des Völkerrechts und stelle einen Akt der Piraterie dar, teilt das Bündnis mit. Es seien bereits Schutzmaßnahmen für Schiffe eingeleitet worden, die die Meerenge Bab al-Mandab passieren.

Damit greifen die USA in der inzwischen zehnten Nacht in Folge Ziele der Islamischen Republik an. Teheran hatte zuvor Vergeltungsschläge gegen Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region ausgeführt.

US-Präsident Donald Trump will an der feierlichen Überführung kürzlich getöteter US-Militärangehöriger auf einen Luftwaffenstützpunkt im Bundesstaat Delaware teilnehmen. Seine Pressesprecherin Karoline Leavitt teilte mit, Trump werde am Dienstagabend (Ortszeit) die Dover Air Force Base besuchen, um die Toten in Empfang zu nehmen. „Der Präsident und das gesamte Weiße Haus beten für ihre Familien.“

Ein 25-Jähriger aus dem Bundesstaat Hawaii und eine 19-Jährige aus Texas waren am Freitag bei iranischen Angriffen auf Jordanien getötet worden. Ein weiteres Mitglied der US-Streitkräfte galt zunächst weiter als vermisst. Ein drittes Mitglied des US-Militärs kam am Samstag im Norden des Iraks ums Leben – nach offiziellen Angaben bei der kontrollierten Sprengung eines Blindgängers.

US-Präsident Donald Trump hat eine mögliche Festnahme des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in den USA ausgeschlossen, sollte dieser im September zur UN-Generaldebatte nach New York reisen. „Benjamin Netanjahu wird während seines Aufenthalts in den Vereinigten Staaten von Amerika in keiner Weise und unter keinen Umständen festgenommen werden“, schrieb US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social – und reagierte damit auf Äußerungen des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani. 

Mamdani hatte kürzlich in einem Interview mit der „New York Times“ gesagt, er stehe in „aktivem Austausch“ mit der Rechtsabteilung der Stadt New York darüber, ob er die Befugnis habe, den israelischen Regierungschef festnehmen zu lassen. Er sei ein „Kriegsverbrecher“. „Ich bin der Meinung, dass Netanjahu nach Den Haag gehört“, so Mamdani im Interview.

Die israelische Vertretung bei den Vereinten Nationen in New York sagte der Deutschen Presse-Agentur, sie gehe fest von einer Teilnahme Netanjahus an der UN-Generaldebatte im September aus. Mamdanis Aussagen hätten keinerlei legale Basis.

Das britische Militär hat einen weiteren Angriff auf ein Handelsschiff in der Straße von Hormus gemeldet. Die Seehandelsaufsicht der britischen Marine (UKMTO) erklärte am Montagabend, das Schiff sei vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate unter Beschuss geraten.

Davor hatte die UKMTO mitgeteilt, vor der Küste Omans sei ein Frachtschiff nach Beschuss in Brand geraten. Die Besatzung habe das Schiff verlassen.

Das US-Militär hat Reedereien ermutigt, die für den globalen Ölhandel wichtige Meerenge auf einer Route vor der Küste Omans zu durchfahren. Teheran fordert dagegen, dass Schiffe eine Route vor der iranischen Küste nutzen.


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